Geschichte der Schwalbe

Das Gebäude, in dem sich heute die „Schwalbe“ befindet, wurde 1974/1975 im Zuge der Errichtung des Plattenbaugebietes Schönwalde II gebaut. Hier war eine sogenannte Kinderkombinationen – für Kinder im Krippen- und Kindergartenalter – untergebracht. Bei der feierlichen Übergabe wurde ihr der Name der kurz zuvor in Greifswald verstorbenen Kommunistin Helene Kreft verliehen. Neben dieser Kita gab es in Schönwalde II noch fünf weitere.

Nach der Wende, im Jahr 1990, wurde die Kita geschlossen. Die freigewordenen Räume werden seither von der städtischen Verwaltung (Jugendamt) genutzt. Sie ermöglichte es verschiedenen, auf dem Gebiet der Jugendarbeit aktiven Trägern und Vereinen, hier zu arbeiten. Der größte von ihnen war die 1991 gegründete „Initiative für Sozialpädagogische und Soziokulturelle Arbeit“ (ISSA e. V.), die hier – gefördert durch Kultur-, Jugend- und Arbeitsamt – das „Offene Kinder- und Jugendhaus LABYRINTH“ betrieb.

2004 wurde Schönwalde II in das Förderprogramm „Stadtteile mit besonderem Förderbedarf – Die Soziale Stadt“ aufgenommen; seither gibt es dort ein Quartiersbüro. Dieses initiierte eine Veranstaltung, bei der die Bewohner Ideen für die Entwicklung ihres Viertels diskutieren konnten. So wurde Ende 2005 die Idee geboren, ein generationsübergreifendes Stadtteilzentrum aufzubauen.

Im Juli 2008 wurde im Rahmen eines Modellprojektes der „Sozialen Stadt“ begonnen, das Gebäude umzubauen und zu sanieren. Unter dem Namen „Schwalbe – Schönwalder Begegnungszentrum“ öffnete es im März 2010 erneut seine Pforten. Auch neue Träger bieten seit dieser Zeit hier ihre Dienste an. Zuletzt wurde im August 2013 die Außenanlage neu gestaltet. Dabei wurde auch an einen Fitness-Parcours für Senioren gedacht.

Broschüre (PDF)